UniCMD Anleitung Version 1.8 12.12.04

- Universal Commander für PalmOS® -

Inhalt

  1. Was ist UniCMD
  2. Haftungsausschluss & Lizenz
  3. Installation
  4. Grundlagen
  5. Hauptbildschirm
  6. Navigation
  7. Funktionen über Schalter
  8. Menue Funktionen
  9. Backup Funktionen
  10. Text Editor
  11. Verschlüsselung
  12. MD5-Checksumme
  13. MIME64 Dekoder
  14. Datenaustausch
  15. Datei-Verknüpfungen
  16. Datei-Anzeige
  17. Suchfunktion
  18. Einschränkungen

Was ist UniCMD

UniCMD ist ein Programm zur Verwaltung von Datenbanken und Dateien auf PalmOS® Computern

Es beinhaltet folgende leistungsfähige und komfortable Funktionen:

- Kopieren (Alles überallhin/ Erweiterungskarte/ Handy/ PC )
- Beamen, Datenaustausch (EXG: Bluetooth, IRDA, ...)
- Komprimieren (ZIP)
- Verschlüsseln, Kodieren (BlowfishCBC, MD5, Mime64 (Email-Attachments))
- Betrachten (Jpeg/Exif, Text, HTML)
- Datei-Verknüpfungen (Dateien mit anderen Applikationen öffnen)
- Sicherheitskopien (automatisch/ manuell als Backup oder Update)
- Editieren (Text)
- Info (Dateien, Speichermedien, System)
- Konfiguration (Ansicht, Funktionen)

Ergonomie, Funktionalität & Kompatibilität

UniCMD ist mit dem Ziel entwickelt worden, eine möglichst große Funktionalität über eine intuitive und leicht zu bedienende Benutzeroberfläche anzubieten.
Dazu wird unter anderem die im Desktop-Bereich bewährte und verbreitete 2-Fenster Oberfläche in einer dynamischen Variante auf dem Bildschirm verwendet. Mit wenigen Klicks und kurzen Bewegungen des Stylus ist eine komfortable Navigation möglich.

Datenbanken und Dateien können gleichermaßen einfach bearbeitet werden.
Das heißt auch, dass UniCMD eventuell notwendige Umwandlungen (z.B. Installieren oder Exportieren von Datenbanken) automatisch durchführt.

Kompatibilität und Unabhängigkeit: UniCMD verwendet vorrangig systemunabhängige Formate: Das heißt, UniCMD zeigt normale JPEG-Dateien an, arbeitet mit echten ZIP-Dateien und verwaltet die eigene Logdatei in einer Textdatei. Backups werden in ganz normalen ZIP-Archiven angelegt, die unabhängig von PalmOS® oder UniCMD von praktisch jedem Computer verarbeitet werden können.

Haftungsausschluss & Lizenz

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

Wie mit jedem Datei-Management-Programm, besteht während der Benutzung von UniCMD das Risiko von teilweisen oder kompletten Datenverlusten.
Der Hersteller übernimmt absolut keine Verantwortung für Folgen oder Schäden jeglicher Art, die durch Gebrauch, Missbrauch oder Fehlfunktion dieses Programms entstehen könnten !

SHAREWARE

UniCMD ist Shareware. Solange UniCMD nicht registriert ist, bleibt das Programm nach der ersten Installation 30 Tage lang voll funktionsfähig.
Danach bleibt UniCMD weiter lauffähig, aber der Funktionsumfang wird eingeschränkt.

REGISTRIERUNG

Registrierungs-Schlüssel können bei verschiedenen Providern erworben werden.
Näheres dazu findet sich im Menü des Programms unter "MENU/ Optionen/ Registrieren" oder auf der Homepage.

LIZENZ

Diese Programm (UniCMD) wurde erstellt und ist Eigentum von Dr. Ralf David und ist gesetzlich geschützt.

Während Eigentum und Copyright beim Hersteller bleiben, erwirbt der Lizenznehmer durch die Registrierung Nutzungsrechte an der Software.
Ohne Registrierung kann das Programm einmalig für eine Zeitraum von 30 Tagen ausprobiert werden.

Registrierung
1) Mit der Registrierung erwirbt der Lizensnehmer die persöhnliche, nicht-exclusive, nicht-übertragbare Lizenz zur Installation und legalen Nutzung des Programms.
Das Programm darf nur auf Geräten installiert werden, die ausschliesslich vom Lizenznehmer benutzt werden.
2) Kopien dürfen soweit notwendig zur Sicherung und Archivierung angelegt werden.
3) Ein Weiterverkauf der Programms oder der Lizenz ist ausgeschlossen.
4) Der Registrierungs-Schlüssel ist unter Verschluss zu halten. Weder der Registrierungs-Schlüssel noch das durch den Schlüssel freigeschaltete Programm dürfen anderen Personen weitergegeben, kopiert oder nutzbar gemacht werden.

Installation

Die Dateien "UniCMD-xx.prc", "UniCMD-JpgLib.prc" und "UCmdHilfe.pdb" müssen (z.B. mit HotSync®, PInstall oder einer vergleichbaren Installationshilfe) auf den PalmOS® Computer installiert werden. Die Dateien können aber auch über die Erweiterungskarten, Beamen, FTP oder sonstige Protokolle auf den PalmOS® Computer übertragen und als Datenbanken installieren werden.

Beim ersten Aufruf wird die Datenbank "UCmdHilfe" in die HTML-Datei "UCmdHilfe.htm" umgewandelt und in das UniCMD- Datenverzeichnis kopiert. Die Datei "UCmdHilfe.pdb" wird anschließend automatisch gelöscht.

Sollte bereits eine ältere Version der Datei "UCmdHilfe.htm" im UniCMD-Daten-Verzeichnis existieren, muss diese von Hand gelöscht werden.

Die Datei "UCmdHilfe.htm" ist identisch mit dieser Anleitung.

UniCMD sollte möglichst im Speicher des PalmOS® Computer und nicht auf einer Erweiterungskarte installiert werden, damit die einwandfreie Funktion des Backup-Timers gewährleistet ist. Wenn UniCMD dennoch auf einer Erweiterungskarte installiert werden soll, muss es zuerst ganz normal im Speicher des PalmOS® Computers installiert werden, einmal gestartet werden und anschließend auf die Erweiterungskarte kopiert werden.

Es sollte niemals mehr als eine UniCMD-Version gleichzeitig installiert sein!

Grundlegendes

PalmCard, Erweiterungskarten & Laufwerke

Auf PalmPDAs wird von UniCMD zwischen zwei Datenträgertypen unterschieden: PalmCard & Erweiterungskarten.

Mit der PalmCard ist der fest eingebaute Speicher des PalmPDAs gemeint, der eine dateisystem-ähnliche Organisation hat. Hier sind die ausführbaren Applikationen und weitere Palm-Datenbanken und Dateien gespeichert. Unter PalmOS trägt dieser Speicher die Nummer 0: PalmCard 0.

Erweiterungskarten können je nach Gerät CompactFlash, SD-Card ,MicroDrive, Multimedia, MemoryStick oder ähnliche Speicherkarten sein. Diese haben normalerweise ein den Desktop-Computern ähnliches oder sogar gleiches Dateisystem. Je nach Gerät können auch mehrere Erweiterungskarten in einem PalmPDA stecken.

In Anlehnung an die Numerierung der PalmCards durch das PalmOS®, vergibt UniCMD an gefundene Erweiterungskarten aufsteigende Laufwerksnummern. Über diese vereinheitlichten Laufwerksnummern erfolgt der Zugriff auf die verschiedenen Speicherkarten die jetzt vereinfacht Laufwerke genannt werden.
Den Laufwerken (außer der PalmCard) können normalerweise Namen (sogenannte Labels) gegeben werden.

Bedienungsprinzipien

Sprache

Die Benutzerführung der deutschen Version von UniCMD ist in deutscher Sprache verfasst. Systemfehlermeldungen können hiervon abweichend in Englisch oder der im PalmOS® Computer eingestellten Sprache erscheinen.

Bezeichnungen

Folgende Bezeichnungen werden synonym verwendet:

PalmDB : PalmOS® Datenbank
PalmCard : der Programmspeicher des PalmOS® Computers
PalmPDA : PalmOS® Computers (Personal Digital Assistent)
PalmResource : spezielle Form einer PalmOS® Datenbank
File : Datei
Directory : Verzeichnis
Stylus : der Stift / das Schreibgerät des Palms
Schalter : PalmOS® "Buttons"
Scrollbar : "Roll-Balken" oder "Steuerelement zur Verschiebung von Fensterinhalten"
Objekte : Überbegriff für Verzeichnisinhalte, bisher nur Dateien, Datenbanken und Verzeichnisse

Hauptbildschirm

Haupt-Bildschirm
  Titelleiste:  
  Verzeichnis-Fenster-Schalterleiste:  
  Verzeichnis-Fenster:  
     
     
     
     
     
  Bedienelementeleiste:  

Der Hauptbildschirm ist in 4 Teile aufgeteilt:

Titelleiste mit Universellem Anzeigefeld

Die Titelleiste besteht dem Laufwerk-Auswahl-Schalter, einem universellem Anzeigefeld, dem Fenster-Auswahl-Schalter und dem Info-Schalter.

Im Anzeigefeld wird normalerweise das gerade aktive Verzeichnis/der Pfad angezeigt. Außerdem werden hier Zeicheneingaben und einfache Statusmeldungen angezeigt. Falls die angezeigte Information nicht komplett in das Anzeigefeld passt, erscheint rechts daneben ein kleiner Schalter, über den man die Anzeige der kompletten Information erlangt.

Verzeichnis-Fenster-Schalterleiste

Schalter zum Einstellen des Ansichtsmodus, der Sortierung, der Dateifilter und der angezeigten Zusatzinformationen, sowie vier frei definierbare Schalter.

Verzeichnis Fenster

Die Bildschirmmitte ist in zwei Anzeige-Fenster aufgeteilt, wobei ein Fenster meistens etwas größer als das andere ist. Das größere Fenster ist immer das aktive Quell-Fenster, das kleinere ist das passive Ziel-Fenster. Im Quell-Fenster kann durch die Liste der Objekte (bisher nur Dateien, Datenbanken und Verzeichnisse) navigiert und einzelne Objekte zu weiteren Bearbeitung ausgewählt werden.

Bedienelemente-Leiste

Alle Funktionen beziehen sich auf das aktive Fenster. In der Mitte befinden sich hier die Navigations-Felder, welche eine einfache Bewegung innerhalb der Objekte-Liste ermöglichen.

Navigation

Navigation auf Fensterebene

Das Prinzip ist einfach: Es gibt zwei Fenster, ein AKTIVES/QUELL- Fenster, in dem gearbeit wird und das meistens größer dargestellt wird, und ein passives ZIEL-Fenster. Die Größe der Fenster kann einfach verändert werden, indem man den Stylus auf die vertikale Scrollbar zwischen den Fenstern aufsetzt und nach rechts oder links schiebt. Dabei kann das passive Fenster auch komplett verdeckt werden.

Das aktive Quell-Fenster kann gewechselt werden, indem mit dem Stylus auf das andere Fenster getippt wird. Falls das Ziel-Fenster komplett verdeckt ist, kann das aktive Fenster auch über die Fenster-Auswahl-Schalter# gewechselt werden.

Wenn die Fenstergröße des aktiven Fensters einmal nicht ausreichen sollte, kann sie mit dem Fenster-Vergrößerungs-Schalter # auch kurzzeitig vergrößert werden

Navigation innerhalb eines Fensters

Im aktiven Fenster kann die Datei-/Datenbank-Liste auf- und abbewegt werden, sofern sie nicht ganz in das Fenster passt. Wenn vom Laufwerk unterstützt, kann auch die Verzeichnisebenen gewechselt (Unterverzeichnisse) werden.

Navigation innerhalb eines Verzeichnisses

#Die Datei-/Datenbank-Liste lässt sich am elegantesten über die Navigationsfeldern bewegen.

Der obere Teil ist als ScrollBar ausgelegt, welche sich synchron zu der ScrollBar zwischen den Fenstern verhält. Hiermit lassen sich in langen Datei-Listen leicht große Distanzen überbrücken. Darunter befindet ein Schalter für zeilenweises Verschieben der Liste, wobei die Geschwindigkeit und Scroll-Richtung von der Position im Schalter abhängt.

Zwischen den Fenstern ist auch eine vertikale ScrollBar zu finden. Die vertikale Bewegung mit dem Stylus ist im Allgemeinen etwas umständlicher, bietet aber aufgrund der Länge manchmal eine exaktere Positionierungsmöglichkeit.

Eine weitere Möglichkeit ist die Eingabe von Anfangsbuchstaben. Entsprechend der Sortierung wird dabei sofort zum nächsten passenden Eintrag in der Liste gesprungen.

Navigation durch den Verzeichnisbaum

#Zunächstst kann das Laufwerk, dessen Inhalt im Fenster angezeigt werden soll, über den Laufwerk-Auswahl-Schalter ausgewählt werden.

Davon abhängig werden verschiedene Navigationsschalter eingeblendet:

Verzeichnisse können ausserdem gewechselt werden durch:

Auswahl

Zur weiteren Bearbeitung können mehrere Dateien ausgewählt werden.

Eine nachfolgend ausgewählte Datei-Funktion bezieht sich nur auf die im aktiven Fenster markierten Objekte, wobei im Falle einer Datenverschiebung oder Kopie immer vom aktiven Fenster ins passive Fenster verschoben oder kopiert wird.

Funktionen über Schalter

# Laufwerk - Auswahl - Schalter

Der Laufwerks-Auswahl-Schalter zeigen die Laufwerksnummer des aktiven Fensters an.

Wenn mit dem Stylus auf einen Laufwerk-Auswahl-Schalter getippt wird , öffnet sich ein Menu mit allen vorhandenen Laufwerken oder Speicherkarten/Speichergeräten. Hier kann ein neues Laufwerk für das darunter befindliche Fenster ausgewählt werden.

Sollte das aktive Fenster die gesammte Bildschirmbreite beanspruchen, werden über diese Schalter auch die aktiven Fenster umgeschaltet.

# Fenster - Auswahl - Schalter

Wechselt das aktive Quellfenster.

# Info / Hilfe-Schalter

Normalerweise wird nach Antippen diese Schalters ein Popup-Menü geöffnet, in dem unter mehreren Info- und Hilfe-Angeboten ausgewählt werden kann. Wenn aber im aktiven Fenster schon genau eine Datei markiert ist, wird nach Antippen dieses Schalters gleich die entsprechende Dateiinfo angezeigt.

Datei / Datenbank - Info:

Zeigt Informationen und Attribute einer Datei, Datenbank oder eines Verzeichnisses. Je nach Objekt, können folgende Informationen angezeigt werden:

Laufwerks - Info:

Zeigt Informationen zu verschiedene Speichermedien an. Angezeigt werden:

System - Info:

Zeigt Systeminformationen an.

Hilfe zu einem Bildschirm-Objekt:

Zu einem beliebigen Bildschirm-Objekt wird ein Hilfe angezeigt..

Anleitung:

Diese Anleitungsdatei wird angezeigt.

Verzeichnis-Fenster-Schalterleiste:

#
Zur Zeit stehen hier 4 festbelegte und 4 anwenderdefinierbare Schalter zur Verfügung.

Der erste Schalter schaltet die Ansicht applikationszugehöriger Dateien ein oder aus.

Der zweite Schalter schaltet Ansicht und Sortierung um.

Der dritte Schalter wählt den Dateifilter.

Der vierte Schalter wählt die Zusatzinformation aus die zu einem Verzeichniseintrag angezeigt werden soll.

Sortierungs - Schalter

Je nach Laufwerkstyp stehen verschiedene Sortierungen der Inhalte zur Verfügung. Auch PRC/PDB-Dateien können nach den Eigenschaften ihrer enthaltenen Datenbank sortiert werden.

Dateifilter - Schalter

10 verschiedenen Dateifilter können definiert und angewählt werden.
Ein Filter kann aus den den Angaben Creator ID, Type ID und/oder einem Dateinamens-Muster bestehen, jeweils durch Komma getrennt.Werden weder Creator ID noch Type ID angegeben, können die führenden Kommata weggelassen werden.

zB: *.* (alles anzeigen) *.jpg (jpg-Dateien anzeigen) ,appl, (nur Applikations-Dateien) UCmd,, (nur UniCMD Dateien)

Infomodus - Schalter

Hier lässt sich einstellen, welche Zusatzinformation neben den Dateinamen noch angezeigt werden soll. Zur Auswahl stehen Größe, Datum und bei Datenbanken noch CreatorID oder TypeID.
Achtung : insbesondere das Datum ist auf manchen Geräten / PalmOS® - Versionen nicht immer verfügbar.

#Auswahl - Schalter

Wählt im aktiven Fenster Objekte nach bestimmten Regeln aus

# Auswahl Zurücksetzen - Schalter

Löscht alle Auswahlmarkierung im aktiven Fenster.

# Vergrößerungs - Schalter

Datei-Funktions-Schalter

# Funktions-Menü : Aus einem Menü können die folgen Funktionen gewählt werden:
# Kopieren : Kopiert Dateien
# Verschieben : wie Kopieren, jedoch werden Quelldateien nach dem Kopieren gelöscht
# Installieren : wie Kopieren und Installieren, jedoch ist das Ziel immer PalmCard
# Anzeigen / Starten : Zeigt Dateiinhalte oder startet Funktionen/Applikationen
# Löschen : Löscht Dateien
# Sicher Löschen : Überschreibt und löscht Dateien
# Senden/ Beamen : Sendet Dateien an anderes Gerät (PalmPDA, PC, Handy...)
# Verschlüsseln : Verschlüsselt Dateien nach BlowfishCBC
# Entschlüsseln : Entschlüsselt Dateien nach BlowfishCBC
# ZIP : Kopiert gewählte Dateien in eine ZIP-Datei
# UNZIP : Entpackt eine ZIP-Datei komplett

# Kopieren

Überträgt markierte Dateien, Datenbanken und Verzeichnisse (mit Unterverzeichnissen) vom aktiven Fenster ins Verzeichnis des passiven Fensters.

In den Einstellungen MENU/ Option/ Einstellungen1/ Kopier-Funktion installiert lässt sich festlegen, ob Datenbanken aus PRC/PDB-Dateien bei Übertragung auf eine PalmCard installiert, oder ob diese Dateien so wie sie sind (als Dateien) auf die PalmCard kopiert werden sollen.

# Anzeigen / Starten

Wenn ein PalmOS® Applikation markiert ist, wird diese gestartet.

Wenn eine Datei markiert ist, zu der ein Betrachtungsmodul existiert, wird deren Inhalt angezeigt. UniCMD orientiert sich dabei an der Namenserweiterung (Dateiname.Extender).

Datei-Anzeige & Datei-Verknüpfung

# Löschen

Löscht markierte Dateien, Datenbanken und Verzeichnisse (mit Unterverzeichnissen) im aktiven Fenster.

Wenn genau eine Palm-Applikation, also ein startbares Programm, auf der PalmCard markiert ist, fragt UniCMD, ob alle Datenbanken, die zur Applikation gehören, gelöscht werden sollen.

# Sicher Löschen

Überschreibt und löscht markierte Dateien, Datenbanken und Verzeichnisse (mit Unterverzeichnissen) im aktiven Fenster, sodass sich im Speicher keine rekonstuierbaren Reste der Daten mehr befinden.

Wenn genau eine Palm-Applikation, also ein startbares Programm, auf der PalmCard markiert ist, fragt UniCMD, ob alle Datenbanken, die zur Applikation gehören, gelöscht werden sollen.

#

Wählt Zeichensätze verschiedener Größe aus.

Menue Funktionen

Das MENU kann durch Anklicken im universellen Anzeigefeld oder des Palm - MENU - Schalters aufgerufen werden.

Datei - Menü:

Neues Verzeichnis :

Legt ein neues Verzeichnis an. In ZIP-Archiven ist das noch nicht möglich.

Umbenennen :

Umbenennung von Datei- oder Datenbanken. In ZIP-Archiven noch nicht möglich.

Editiere Datei :

Ein einfacher Texteditor.

Datenbank in Datei kopieren

Erlaubt die Umwandlung von Datenbank - Inhalten (vom Record-Typ, keine Resource-Datenbanken) in Text-Dateien oder Binär-Dateien.

Diese Umwandlung entspricht NICHT dem Exportieren einer Datenbank, also der PalmOS- konformen Umwandlung in eine .pdb/.prc-Datei, sondern die Daten werden ohne Header und ohne festes Format in eine Datei kopiert.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten:

Binär kopieren:

Es werden einfach alle Recordinhalte einer Datenbank unverändert in eine Datei kopiert.

Record-, String- oder Word-orientiertes Kopieren:

Wenn man z.B. seine "MemoDB" als Datei haben möchte, sollte man im Popup Menü auswählen, wie mit NULLen und Record-Grenzen zu verfahren ist. Zum Beispiel wäre es im bei der "MemoDB" sinnvoll, NULLen und Record-Grenzen in NL(NewLine = Zeilenwechsel) zu übersetzen, also der zweitletzte Menuepunkt. Wenn dabei eine NULL an einem Record-Ende liegt, wird nur ein NL erzeugt.

Die MemoDB:

HEADER
RECORD #0 : "Das ist meine erste Memo",0
RECORD #1 : "Memo 2 kommt hier",0

würde in die Text-Datei:

"Das ist meine erste Memo
Memo 2 kommt hier"

kopiert werden.

Datei in Datenbank kopieren

Erlaubt die Umwandlung von Text-Dateien oder Binär-Dateien in Datenbanken.

Dabei kann auch hier im Popup Menue ausgewählt werden, ob und wann NULLen oder neue Records erzeugt werden sollen. Zum Beispiel könnte man bestimmen, dass jedes Komma in eine NULL, also EndOfString, und bei jedem NewLine ein neues Record begonnen werden soll.

Die Text-Datei:

"Hallo Welt, jetzt kommt
ein File
"

würde in die Datenbank:

HEADER
RECORD #0 : "Hallo Welt",0, "jetzt kommt",0
RECORD #1 : "ein File",0

übersetzt werden

MIME64 :

MIME64 En/Dekoder

MD5 Checksumme :

Berechne MD5 Checksumme

Kommunikation - Menü:

Senden :

Datenaustausch

Empfangen :

Falls entspechende Treiber installiert sind und auf dem Zielgerät eine antwortende Applikation vorhanden ist, können hier über den Exchange - Manager Dateien angefordert werden.

Datenaustausch

Beam empfangen :

Schaltet für einige Sekunden den Infrarot (Beam) - Empfänger ein.

Diverse Funktionen - Menü:

Sicherungskopie Card0 :

Startet manuell das Anlegen einer Sicherheitskopie aller nicht ROM-basierten lesbaren PalmDatenbanken und Dateien in ein ZIP-Archiv im UniCMD-Backup-Verzeichnis.

UniCMD Sicherungskopie Funktionen / Backup

Sicherung zurückkopieren :

Vereinfacht das Zurückkopiern aller in einem angewählten ZIP-Archiv befindlichen Dateien und Datenbanken auf PalmCard0.

UniCMD Sicherungskopie Funktionen / Restore

Aktualisiere Dateien :

Startet manuell das Aktualisieren aller im UniCMD-Update-Verzeichnis befindlichen Dateien und Datenbanken mit eventuell neueren oder geänderten Versionen von PalmCard0. So kann man schnell Sicherheitskopien aller wichtigen Dateien machen, ohne auf den eventuell eingestellten Backup/Update - Timer warten zu müssen.

UniCMD Sicherungskopie Funktionen / Update

Umbenennen :

Falls unterstützt, kann der Name des Laufwerks hiermit geändert werden. PalmCards unterstützen das nicht.

Formatieren :

Falls unterstützt, kann das Laufwerk hier formatiert werden. Dabei gehen alle Daten verloren. PalmCards unterstützen das nicht.

Neuen Schlüssel eingeben :

Hier kann man einen neuen Schlüssel eingeben, wenn man die Weiterbenutzung eines einmal eingegebenen Schlüssels aktiviert hat.. siehe MENU/ Option/ Einstellungen2/ benutze letzten Schlüssel weiter

Lade neues Schlüsselbild :

Bilddatei auswählen und dann diese Funktion anwählen um ein neues Bild zur grafischen Passwort-Eingabe zu importieren.

Optionen - Menü:

Einstellungen 1

Einstellungen 2

Verzeichnis Pfade

Hier kann man die System-Verzeichnisse einstellen:

Automatische Sicherungskopien

Die Timer und Funktion der automatischen Backup-Funktionen werden hier eingegestellt.

UniCMD Sicherungskopie Funktionen

Datenaustausch

Schalter konfigurieren

Sowohl die vier Schalter aus der Verzeichnisfenster-Schalter-Leisteüber dem passiven Fenster wie auch die fünf Datei-Funktions-Schalter können konfiguriert werden:

Datei-Verknüpfungen

Datei-Verknüpfungen

Einstellungen löschen

Alle Voreinstellungen zurücksetzen. Die Datei-Verknüpfungen können unter MENU/ Option / Dateiverknüpfungen zurückgesetzt werden.

Sicherungskopien Funktionen

UniCMD bietet mehrere Möglichkeiten, Sicherheitskopien anzufertigen.

Typ 1 - Sicherungskopie Card0

Kopiert alle lesbaren, nicht ROM-basierten, nicht-PACE Datenbanken und Dateien automatisch in ein ZIP-Archiv, welches im UniCMD- Sicherungs- Verzeichnis angelegt wird und mit Datumsstempel versehen ist.

Backups werden in ganz normalen ZIP-Archiven angelegt und sind somit unabhängig von PalmOS® oder UniCMD. So kann auch ohne irgendwelche Spezialsoftware immer auf diese Daten zugegriffen werden.

Auch ein kompletter Satz von allen Dateien und Datenbanken garantiert nicht unbedingt die Möglichkeit, eine identische Restauration des Systems zu erzeugen. Das ist ein prinzipielles Problem, welches alle dateiorientierten Backups haben. Erwartungsgemäß können einige der kopierten Systemdateien nicht ohne Weiteres wieder zurückkopiert werden, da diese bei laufendem System in Gebrauch sind, und so nicht überschrieben werden können. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass auch außerhalb von Dateiein und Datenbanken relevante Daten gespeichert werden.

Im Allgemeinen lassen sich jedoch problemlos verwendbare Sicherungen der Datenbestände erstellen.

Typ 2 - Aktualisierung

Eine vorher bestimmte Auswahl von Dateien und Datenbanken wird aktualisiert.

Dazu werden die im UniCMD-Aktualisierungs-Verzeichnis befindlichen Dateien und Datenbanken mit gleichnamigen Dateien auf der PalmCard0 verglichen, und eventuell mit neueren oder geänderten Versionen überschrieben. Somit kann man selektive Sicherheitskopien aller wichtigen Daten anlegen, ohne immer gleich das ganz System sichern zu müssen.

Sinnvoll ist das insbesondere bei Datenbanken, die häufig geändert oder ergänzt werden, wie AddressDB, MemoDB und ähnliche.

In der Praxis bedeutet das:

  1. Zuerst müssen alle wichtigen Datenbanken oder Dateien, von denen man häufiger aktualisierte Kopien machen möchte, in das Aktualisierungs-Verzeichnis kopiert werden.
  2. Bei jedem folgenden Aufruf von Aktualisiere_Dateien , sowohl übers Menü, als auch automatisch durch den Timer, werden diese Dateien mit den Originalen auf Card0 verglichen und bei Veränderung mit der neuen Version überschrieben.

Automatisierte Sicherungskopien

Sicherungskopie_Card0 und Aktualisiere_Dateien lassen sich zweckmäßigerweise auch zeit- und intervallgesteuert durchführen. Dabei können beide Möglichkeiten gleichzeitig aktiv sein.

Die nötigen Einstellungen können im MENU unter <Options/Backup Prefs> durchgeführt werden.

UniCMD sollte auf der PalmCard installiert sein. Anderenfalls können automatische Sicherungskopien nicht funktionieren !

Erfolgreiche Kopien und Fehler werden in der Logdatei protokolliert.

Sicherungskopien zurückkopieren

Vereinfacht das Zurückkopieren aller in einem angewählten ZIP-Archiv befindlichen Dateien und Datenbanken auf Card0. Bevor etwas überschrieben wird, fragt UniCMD. Dabei kann man z.B. durch <OK-ALLE> festlegen, dass UniCMD alle Nachfragen dieses Fehlertyps wie mit <OK> beantwortet behandelt. Einige Systemdateien lassen sich erwartungsgemäß nicht überschreiben.

Am besten ist es, wenn man eine Systemsicherung auf einen neu initialisierten PalmPDA zurückkopiert. Das erreicht man zum Beispiel, wenn man bei gedrückt gehaltener Ein/Ausschalt-Taste den Reset-Schalter drückt. Dabei werden alle Daten auf dem PalmPDA gelöscht und das System neu initialisiert.

ACHTUNG: PalmOS® funktioniert nicht, wenn man die Sicherungskopie auf ein anderes PalmPDA-Modell, eine andere PalmOS® -Version oder ein System mit anderer Länder/Sprachen- Einstellungen zurückkopiert. Deshalb sollte eine Sicherungskopie unbedingt nur auf den gleichen PalmOS-PDA mit gleicher PalmOS® -Version und der gleichen Länder/Sprachen- Einstellungen komplett zurückkopiert werden.

Um Konflikte selbst auf identischen PalmPDAs zu vermeiden, fügt UniCMD ab Version 1.5 die Länder/Sprachen-Einstellung des gesicherten Systems in den Namen der Backup-Datei ein. Beim Zuzückkopieren wird diese Einstellung mit dem System verglichen und entsprechend gewarnt.

HackMaster - Hacks und vergleichbare Systemmanipulationen sollten vor dem Zurückkopieren abgeschaltet werden !

Nach dem Kopieren sollte ein Softreset durchgeführt werden, um einen sauberen Systemstart zu erreichen.

Es ist nicht auszuschließen, dass es Systeme / PalmOS®- Versionen gibt oder geben wird, die beim Zurückkopieren und Überschreiben von Systemdateien Probleme bereiten und abstürzen. Falls ein System nicht mehr startet, kann ein Soft-Reset bei gleichzeitig gedrückter Nach-Oben-Taste möglicherweise weiterhelfen.

Texteditor

Es handelt sich um einen einfachen Texteditor der auf PalmOS-Eingabefeldern basiert. Dateien bis über 1/4 Megabyte könne geladen werden, falls genug Speicher zur Verfügung steht. Ausserdem wurde eine Suchen/Ersetzen - Funktion hinzugefügt.

Verschlüsselung

UniCMD kann Datenbanken und Dateien verschlüsseln.

Ausgewählte Dateien werden verschlüsselt und je nach Voreinstellung in MENU/ Option/ Einstellungen2/ lösche Datei nach Verschlüsselung dannach sofort sicher gelöscht

Zur Verschlüsselung wird der Blowfish-Algorithmus benutzt, der dafür bekannt ist, schnell und sicher zu sein. Zudem werden die Blowfish-Blocks CBC-verkettet, wobei der Inititial-Vektor (IV) ebenfalls verschlüsselt ist.

Da der Blowfish-CBC-Algorithmus als sicher gilt, hängt die letztendliche Sicherheit des Codes praktisch nur noch von der Länge und Güte des Schlüssels ab. Schlüssel können hier bis zu 56 Zeichen lang sein, was formal 448 Bit entspricht. Leerzeichen werden aus dem Schlüssel herausgefiltert, da diese auf dem PalmPDA-Bildschirm schlecht zu erkennen und zu zählen sind. Die Eingabe "Mein neuer Schlüssel" wird als "MeinneuerSchlüssel" an die Blowfish-Routinen weitergegeben. Man bedenke, dass ein Schlüssel aus ASCII Zeichen wie Buchstaben und Zahlen eigentlich nur etwa 6 Schlüssel-Bits pro Zeichen entspricht und nicht 8 Bit.

Ab Version 1.33 ist eine Schlüsselgenerierung durch Anklicken von mehreren Positionen in einem Bild möglich. Das funktioniert, ist aber noch experimentell. Eigene Bilder können importiert werden: eine JPG-Datei auswählen und dann im Menu MENU/ Div / Lade Schlüsselbild auswählen.

Blowfish kann nur mit 64-Bit Blöcken arbeiten, so dass Dateien, deren Länge kein Vielfaches von 8 sind, mit einigen Zufallszahlen verlängert werden. Diese Zufallszahlen werden natürlich nach dem Dekodieren wieder abgeschnitten.

BlowfishCBC-verschlüsselete Dateien könne auch auf dem PC kodiert werden. Für den TotalCommander(TM) für Windows(TM) gibt es ein BFC-Plugin, welches kompatibel zu UniCMD arbeitet (www.UniCMD.de).

Verschlüsselte Dateien können direkt installiert, betrachtet oder editiert werden.

Die Verschlüsselung arbeitet noch nicht mit den ZIP-Funktionen zusammen. Aber verschlüsselte Dateien können in eine ZIP-Datei kopiert werden.

MD5 Checksummen

Berechnung:
Berechnet von Dateien eine 128Bit Prüfsumme nach dem MD5-Algotithmus von RSA Data Security, Inc. Diese Funktion kann zur Überprüfung der Datenintegrität nach Datenübertragung, Speicherung etc. verwendet werden. Ganze Verzeichnisbäume können bearbeitet werden, wobei die Ergebnisdatei im Wurzelverzeichnis der zu prüfenden Daten abgelegt wird. Die erzeugte MD5-Datei enthält relative Pfade und ist komptibel zu Desktop-MD5-Formaten wie von TotalCommander oder FastSum benutzt.

Überprüfung:
MD5 - Dateien enthalten eine Liste von Dateien und dazugehörigen Checksummen. Beim öffenen von MD5-Dateien überprüft UniCMD alle gelisteten Dateien und erzeugt im gleichen Verzeichnis eine Log-Datei mit den Ergebnissen. Zur Zeit werden nur relative Pfade behandelt, das heisst, die MD5-Datei muss im gleichen (Root-)Verzeichnis liegen, wie die zu überprüfenden Dateien.

Mime64 Enkoder/Dekoder

Manche EMail-Programme können nicht mit Attachements (in Emails eingebettete Datein) umgehen, oder sind nur auf bestimmte Dateitypen beschränkt. In diesem Fall kann man dann mit UniCMD die Emails extern kodieren/dekodieren.

Der Mime64 Enkoder erzeugt M64-Dateien aus ausgewählten Dateien. Falls Datenbanken kodiert werden sollen, müssen diese zur Zeit vorher von Hand in PDB/PRC-Dateien umgewandelt werden. Die erzeugten M64-Dateien sind reine Text-Dateien und können angezeigt oder editiert werden.

Der Mime64 Dekoder durchsucht eine angegebene Datei oder gespeicherte EMail nach eingebetteten, Mime64-kodierten Dateien und speichert diese ab.

Datenaustausch

UniCMD kann über drei Wege mit anderen Geräten oder Applikationen kommunizieren

UniCMD speichert alle empfangenen Daten in einzelnen Dateien entweder im aktiven Verzeichnis, oder, falls UniCMD gerade nicht aktiv ist, im Datenaustausch- Verzeichnis ab.

Exchange Manager

Der Exchange- Manager ermöglicht die Datenübertragung über ganz verschiedene Wege. Je nach PalmOS® Version und verfügbaren Treibern werden verschiedene Übertragungsmöglichkeiten wie (Beamen(=IRDA), Bluetooth, SMS...) angeboten. Im einfachsten Fall geht nur die Übertragung über die Infrarot-Schnittstelle (PalmOS® Slang: Beamen).

In den Datenaustausch- Voreinstellungen lässt sich festlegen, welche Dateitypen an UniCMD geleitet und in Empfang genommen werden sollen, falls diese über den Exchange-Manager auf den PalmPDA übertragen werden.. Diese Festlegung lässt sowohl über die Dateierweiterungen (zB. ".jpg"), den Datentyp nach MIME-Spezifikationen oder über eine URL steuern.

Es lässt sich festlegen, für welche Datentypen UniCMD generell empfangsbereit sein soll, und welche Datentypen davon von PalmOS® immer an UniCMD geschickt werden sollen.

Datei-Verknüpfungen

UniCMD ermöglicht das Öffnen von Dateien oder Datenbanken mit anderen Applikationen. Dazu wird eine ausgewählte Datei entsprechend ihrer Dateinamens-Erweiterung oder der TypeID/CreatorID an eine vorbestimmte Zielapplikation übergeben.

Dieses, auf Desktop-Rechnern selbstverständliche Verfahren (beim Click auf eine DOCument-Datei wird zB.automatisch MSWord geladen), ist auf PalmOS-PDAs nicht so einfach, denn leider gibt es kein einheitliches, befriedigendes Verfahren unter PalmOS, mit dem Dateien an eine Applikation übergeben werden können.

Deshalb sei hier nochmal betont, dass die meisten Applikationen zur Zeit den Empfang oder das Starten mit einer Datei noch nicht unterstützen!

Wenn Programme Dateien empfangen können, können sie es meist über den trägen (weil für andere Zwecke bestimmten) Exchange-Mechanismus von PalmOS, oder über individuelle Parameterstrukturen.

Diese Parameter können im allgemeinen nicht ausprobiert oder erraten werden!

In UniCMD sind schon einige Dateibetrachter/Viewer-Applikationen vorkonfiguriert, die man nur noch nach Bedarf aktivieren oder deaktivieren muss:

Wird zB. auf eine JPG-Datei getippt, sucht UniCMD in der Liste, bis eine passende aktive Verknüpfungs gefunden ist. Wenn diese Applikation auch auf dem PalmPDA installiert ist, wird sie mit der JPG.Datei gestartet. Wenn die in der Liste gefundene Zielapplikation nicht auf dem PalmPDA existiert wird in der Liste weiter gesucht.

Datei-Verknüpfung konfigurieren:
Falls vorab eine Datei/Datenbank ausgewählt wurde, wird diese schon übernommen und eine passende Verknüpfung zur Bearbeitung aus der Liste gesucht.

Im Fall einer JPG-Datei hätte man jetzt zum Beispiel folgendes eingeben können :

[x] aktiv, Objekt : "Datei[ExpCard]" , Ext: "jpg", Ziel-Applikation: "JPGviewer"

Jetzt muss festgelegt werden, wie die JPG-Datei der Ziel-Applikation übergeben soll. Diese Einstellungen sollten der Dokumentation der Ziel - Applikation entnommen oder beim Hersteller der beim Hersteller erfragt worden sein.

- SWT - Methode SysUIAppSwitch
- LCH - Methode SysAppLaunch
- MB - Methode broadcast (not supported yet)
- L - Launchcode
- V - volumeRef, normalerweise 2Byte (0 heisst PalmCard 0 für Streams :o) !!!)
- D - driveNo, normalerweise 2Byte (UniCMD Laufwerksnummer)
- P - gefolgt von der Pfad-Puffer-Grösse in Bytes, sonst StrLen(path)
- (P) - Pointer auf den Pfad
- I - die dbID einer Datenbank
- C - die CreatorID einer Datenbank
- T - die TypeID einer Datenbank
- W - Koordinaten des aktiven Fensters (Window)
- S - Koordinaten des Displays (Screen)
Zahlen sind dezimal anzugeben und normalerweise 16Bit breit, aber
- s - (single) ist ein Prefix für 8Bit-Breite bei Zahlen, V und D
- q - (quad) ist ein Prefix für 32Bit-Breite bei Zahlen
Beispiel: s10 = 0x0A, 10 = 0x000A und q10 = 0x0000000A
- "" - String
- ' ' - String ohne EOS

Unter www.UniCMD.de wird eine Liste von neu bekanntwerdenden LaunchParametern zu finden sein. Wer neue LaunchParametern oder Exchange-fähige Programme findet, wird gebeten, diese einfach ins UniCMD - Forum zu schreiben oder mir per EMail mitzuteilen. Diese wird dann in die Liste eingefügt.

Datei-Anzeige

UniCMD bietet die Möglichkeit Inhalte von Datenbanken und Dateien anzuzeigen.

Die Interpretation orientiert sich dabei an den Dateinamenserweiterungen:

Suchfunktion

UniCMD unterstützt die globale Suchfunktion des PalmOS®. Gesucht wird nach Datenbank- und Dateinamen auf allen Laufwerken. Wildcards (* oder ?) sind im Suchwort erlaubt. Bei der Suche wird nicht zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden.

Einschränkungen

Dateien:

Dateien auf der PalmCard sind in der Länge genauso wie PalmOS® Datenbanken auf 31 Zeichen (und eine abschließende Null) beschränkt.
Wer also Dateien mit längeren Dateinamen von einer Erweiterungskarte, FTP oder X/Y-Modem auf den PalmOS® Computer kopiert, muss damit rechnen, dass der Dateiname gekürzt wird. Damit es möglicht keine Konflikte gibt, setzt UniCMD einen Zähler mit in den gekürzten Namen.

Andererseits sind auf dem PalmOS® Computer in Dateinamen Zeichen erlaubt, die zum Beispiel im FAT-Dateisystem nicht legal sind.
In diesem Fall wird UniCMD illegale Zeichen durch %XX ersetzen, wobei XX der hexadezimalen Form des Zeichens entspricht.
Umgekehrt werden diese Codes natürlich wieder in Zeichen umgesetzt.

Erzeugungs-, Veränderungs- oder Zugriffs-Datum einer Datei werden je nach PalmOS® Version und Hersteller nicht vollständig unterstützt.
Bisher ist mir kein sicherer Weg bekannt, eine kopierte Datei mit dem originalen Datum zu versehen. Sobald eine geänderte Datei geschlossen wird, setzt PalmOS® wieder sein eigenes Datum ein. Im UniCMD sind die Datum-Restaurations-Routinen eingebaut, aber sie scheinen keinen Effekt zu haben.

Datenbanken:

PalmOS® Datenbanken sind besondere Konstrukte:
Sie benutzen zur Unterscheidung nicht nur ihren Namen, sondern auch die sogenannte Datenbank-CreatorID und die Datenbank-TypeID, jeweils 32Bit-Zahlen, die üblicherweise jeweils einer Zeichenkette von 4 Zeichen entsprechen (zB. 'UCmd' für UniCMD, 'appl' für Applikation/Programm).
Zudem gibt es im PalmOS® noch die Datenbank-Version. Normalerweise bereitet das keine Probleme, aber man muss wissen, dass mehrere PalmOS®-Datenbanken den gleichen Namen, ja sogar die gleiche CreatorID und die gleiche TypeID haben können.

ZipDateien:

In einer ZIP-Datei ist die Welt in Ordnung: Auch wenn ein ZIP-Archiv auf der PalmCard liegt, können im ZIP-Datei echte Verzeichnisse und Dateien mit langen Dateinamen verwendet werden.
Wenn Datenbanken in ein ZIP-Archiv kopiert werden, werden diese automatisch in entsprechende PRC/PDB-Dateien umgewandelt.

Zur Zeit können zwar in beiden Fenstern ZIP-Dateien geöffnet werden, aber nur mit einem ZIP-Datei kann gearbeitet werden.



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